Stufendiagnostik
Stufendiagnostik
Die Stufendiagnostik hat sich in unserem Labor als kostengünstiges und aussagekräftiges Vorgehen erwiesen.
Stufenweises Vorgehen bedeutet, dass in einem ersten Schritt nur wenige Parameter bestimmt werden. Je nach Resultat und Fragestellung wird eine zweite und eventuell eine dritte Stufe angehängt. Dadurch werden einerseits die Kosten überflüssiger Analysen eingespart, andererseits wird die Interpretation klarer, wenn nur die aufgrund der Anamnese relevanten Resultate vorliegen.
Alle Seren werden ein Jahr lang tiefgefroren aufbewahrt. Deshalb ist eine abgestufte Diagnostik jederzeit möglich, ohne dass eine erneute Blutentnahme erforderlich ist.
Stufendiagnostik als Auftrag
Kreuzen Sie auf dem Auftragsformular im entsprechenden Kapitel das Feld "Stufendiagnostik" an. Für die Auswahl weiterer Analysenparameter sowie die spätere Interpretation der Resultate haben sich ergänzende klinische Angaben und die Nennung bereits vorhandener Befunde als sehr nützlich erwiesen. Benützen Sie für diese Eintragungen das Feld "Bemerkungen" auf der Vorderseite oben rechts.
Diese Art der Stufendiagnostik hat sich bei folgenden Analysengruppen bewährt: Schilddrüse, Lipide, Anämieabklärungen, Hepatitis, Proteinurie, Prostata und ANA.
Stufendiagnostik als Nachbestellung
Nachträge können je nach Stabilität des Analyts bis zu einem Jahr nach Eingang der Probe verordnet werden. Senden Sie deshalb genügend Untersuchungsmaterial (volles Vacutainer- oder Monovette-Röhrchen) zur Analyse ein.

